Privat Networking

Privat Networking

Networking privat?

Geht natürlich auch über Facebook, obwohl ich facebook fast nur beruflich nutze. Die Löffelliste von Daniel Hoch ist schuld – ein Bild mit Daniel und der LVZ Artikel von Regina Katzer auf facebook in der EiszeitLounge haben mich neugierig gemacht. Prompt war ich nicht die Einzige. So kam es dazu, dass 5 Leute es wagen wollten, in die Kälte abzutauchen. Einige kanntn sich noch nicht, wir waren alle gespannt auf dieses tolle Ereignis.

Genau wie der Rechner braucht der Mensch doch auch einmal ein Reload, oder?
Die meisten fahren in Urlaub, wandern Pilgerwege oder Meditieren – die anderen lassen einfach mal ihr Gehirn einfrieren und tun sich -110 Grad für 3 Min an.

Wenn man wieder rauskommt fühlt man sich 100 Jahre jünger – nein, das ist natürlich Quatsch, aber die Durchblutung im Körper nimmt einen neuen Schwung auf.

Also aufgeregt war ich schon ein wenig,
Mit Mund-, Ohrenschutz, Hand- und dicke Fellschuhe gings dann los in den tiefsten Wintr – wir hatten ja lange genug Sommer … In der 1. Kammer waren zur Eingewöhnung -60 Grad. Mit unserem Musikwunsch AC DC waren wir dann gut in Bewegung und konnten auch zu zweit in die -110 Grad Kabine gehen.

Und eigentlich, wenn man in Bewegung blieb, allerdings nicht zu doll, war es in Ordnung. Über Lautsprecher wurde die Zeit angesagt. Man sollte auf seinen Körper hören, ich bin etwas eher rausgegangen, was auch ok war.

Kältetherapie – der Trend 2018?

Die Haut wird straffer und man verbrennt ordentlich Kalorien. Durch die extrem niedrigen Temperaturen werden die Schmerzsensoren im Gehirn desensibilisiert, wodurch sich das Schmerzgedächtnis neu formatieren und Schmerzen reduziert werden können. Generell wird bei regelmäßiger „Eiszeit“ neben der Stärkung des Immunsystems auch die Muskulatur gekräftigt und die Beweglichkeit der Gelenke gefördert. Die Kältetherapie wird vor allem bei Erkrankungen wie Rheuma, aber auch bei Hautproblemen oder Phantomschmerzen empfohlen. Und auch der psychische Effekt ist nicht zu verachten: Kälte sendet Stress- und Gefahr-Signale ans Gehirn (Quelle:urbanite.net)

Adrenalinpegel und Durchblutung steigen, während die Körpertemperatur innerhalb von Minuten auf durchschnittlich 5°C absinkt – keine schlechte Kombination.

Am Abend trafen sich die Mädels noch mal im SPIZZ, merkten wohl alle die Nachwirkungen des Ereignisses: am selbigen Tag fühlte man sich am Abend ziemlich müde und tiefenentspannt.

Doch am nächsten Tag war der Körper energiegeladen und voller Tatendrang – Auch nach ein paar Tagen noch wirksam zu spüren.

Fazit: War ein tolles Erlebnis und evtl. wiederholbar.

#Reloadspürbar